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Die UHD-Entwicklung macht derzeit rasante Fortschritte und wird für immer mehr Konsumenten attraktiv. Für einen durchgreifenden Markterfolg von UHD werden aber neben der im Vergleich zu HD höheren Auflösung noch zahlreiche weiterer Faktoren, wie beispielsweise eine verbesserte Farbdarstellung und höhere Kontraste nötig sein. Zu diesem Fazit kommt die Fach-Veranstaltung der Deutschen TV-Plattform im TecWatch, dem Innovationszentrum der IFA 2014.
Über zwei Stunden geballte Information über UHD und eine Diskussion zum Thema „Von Ultra HD zu UHD-TV“ fesselte am vergangenen Samstag bei der IFA 2014 in Berlin sowohl Fachbesucher als auch Journalisten gleichermaßen. Die Deutsche TV-Plattform hatte eingeladen, um über den aktuellen Entwicklungsstand und die Weiterentwicklung von HDTV zu informieren. Zugleich wurden auch die Zukunftsperspektiven von Ultra HD erörtert.
Stephan Heimbecher, Head of Innovations & Standards bei Sky Deutschland, berichtete über die ersten Erfahrungen bei den Live-Produktionen von Sport-Highlights wie dem UHD-Live Test zum Bundesligaspiel FC Bayer gegen Werder Bremen im Mai 2014. Heimbecher als Fazit hierzu: „UHD wird seine volle Pracht voraussichtlich erst dann richtig entfalten, wenn Aufnahme- und Wiedergabegeräte sowie die gesamte Kette dazwischen weitere Innovationen zur Bild- und Tonverbesserung gänzlich ausschöpfen können. Nichtsdestotrotz ist Ultra HD bereits auf dem Vormarsch, was sich sowohl durch steigenden Absatz von entsprechenden UHD-TVs als auch durch die Einführung erster UHD-Inhalte-Angebote zeigt. Diese beschränken sich zwar momentan noch auf den OTT-Bereich, das lineare Fernsehen dürfte aber bald nachziehen, um auch Live-Produktionen in Ultra HD – insbesondere aus dem Sportbereich – anbieten zu können.“
Christoph Schaaf (Kabel Deutschland) sowie Andreas Berger (Vodafone) verdeutlichten, dass die Rundfunk-Infrastrukturen bereits für Ultra HD gerüstet sind: Sowohl über Kabelnetze mit dem Standard DVB-C2 wie auch über VDSL werde die HDTV-Weiterentwicklung den Kunden zur Verfügung stehen. Vorreiter bei der UHD-Verbreitung ist derzeit der Satellit. Über Astra erfolgten bereits die ersten Live-Übertragungen von UHD Inhalten.
Stefan Vollmer, Pressesprecher von Astra Deutschland, stellte hierzu den neuen Astra Ultra HD Demo-Kanal auf 19,2 Ost vor. Der Ultra HD Demo-Kanal bietet seit Beginn der diesjährigen IFA einen attraktiven Mix von 4K-Inhalten für alle, die ihre entsprechenden UHD-TVs mit fantastischer Bildqualität genießen wollen. Markus Fritz, Director, Commercial Development & Marketing, von Eutelsat schilderte die guten Erfahrungen mit Ultra HD-Kanälen und präsentierte den Satellitenbetreiber als verlässlicher Partner für die effiziente Signalzuführung zu allen Netzen.
Was mit UHD alles an neuen Anwendungen möglich ist, zeigte schlussendlich Dr. Ralf Schäfer, Abteilungsleiter Image Processing & Interactive Media, vom Fraunhofer HHI. Auf Basis der im Vergleich zu HD vierfach größeren Pixelzahl und mit Hilfe intelligenter Software-Lösungen ist es möglich, dass mehrere Nutzer aus einem Ultra HD-TV-Gerät in der laufenden Ausstrahlung interaktive Zoom-Ansichten in HD auf ihre jeweiligen Tablets ziehen. D
Auf neue bahnbrechende Features, verwies Roland Vlaicu, Vice President, Consumer Imaging Dolby Laboratories, von Dolby. „High Dynamic Range (HDR) und Wide Color Gamut sind die perfekte Ergänzung zu Ultra HD, um dem Zuschauer ein sichtlich verbessertes Seherlebnis zu bieten“, sagte Vlaicu: „Der erheblich realistischere Bildeindruck könnte sehr zur Akzeptanz von Ultra HDTV beitragen.“ Auch Dr. Dietrich Westerkamp, Director Standards Coordination Technicolor, verwies auf die Bedeutung dieser beiden Entwicklungen. „UHD Fernsehen soll den Zuschauer noch stärker in das Geschehen einbeziehen. Besserer Kontrast, mehr Farben und Sound in drei Dimensionen (3D Audio) sind die Mechanismen dafür. Die notwendige Standardisierung ist schon weit fortgeschritten.“
In der folgenden Paneldiskussion informierte Martin Fähnrich, Manger Standardisation, von Panasonic über das kürzlich veröffentlichte Ultra HD-Logo von Digitaleurope. Es bietet den Kunden eine sehr wichtige Orientierung beim Kauf von Fernsehern mit UHD Displays. Geplant sei außerdem, ähnlich wie bei HDTV, eine Logo-Familie zu schaffen, die bestimmte Funktionalitäten der Geräte ausweist. Gleichzeitig verpflichten sich die Gerätehersteller zur Einhaltung dieser gemeinsamen Mindeststandards.
Wer also aktuell einen neuen Fernseher kaufen will, sollte sich wirklich überlegen sich einen UHD-TV anzuschaffen, weil der HD-Standard von heute ist bereits morgen veraltet.
Dieser Artikel ist in Kooperation mit dem UHD-TV-Magazin: http://uhd-tv.info entstanden.
]]>Was bisher noch ein teures Nischenprodukt ist könnte schon bald zum Kassenschlager werden. Innolux ist einer der größten Hersteller für Panel und beschäftigt sich dementsprechend rund um die Uhr mit dem Wachstumsmarkt.
Für das Jahr 2014 wurde prognostiziert, dass etwa 6% aller verkauften Fernsehgeräte mit der neuen Ultra HD Technologie ausgestattet sein werden. Innolux korrigierte diese Zahl nun deutlich nach oben. Das Unternehmen rechnet mit einer insgesamten Marktdurchdringung von etwa 10 Prozent. Jeder zehnte Fernseher wäre also demnach ein UHD-TV.
Diese sehr positiv klingende Prognose rührt daher, dass viele der marktführenden Unternehmen der Branche bereits jetzt den Fokus sehr stark auf Ultra HD Geräte setzen und die Konkurrenz das Geschäft beleben wird. Es wird mit einem Absinken der Preise und einem Anstieg der Nachfrage gerechnet. Es ist durchaus realtisch, dass weltweit etwa 20 Millionen UHD Bildschirme ausgeliefert werden.
Ein weiterer entscheidender Faktor ist, dass nun endlich die meisten Fernseher HDMI 2.0 unterstützen. Dieser Anschluss sorgt dafür, dass die Modelle etwas zukunftssicherer werden und somit für Nutzer deutlich interessanter werden.
Im Jahr 2014 erlebte die Ultra HD Technologie einen rasanten Anstieg. Während im Januar lediglich jedes 100. Gerät einen UHD Bildschirm hatte, lag der Verkaufsanteil im April schon bei knappen 7%. Wenn sich dieser Trend fortsetzt steht eine Revolution bevor.
Die Hersteller hoffen sehr, dass sie diesmal mit ihren Annahmen richtig liegen. Zuvor mussten sie feststellen, dass der Markt die OLED Fernseher nicht aufnahm und sie auf ihren Geräten sitzen blieben. Gründe dafür waren vor allem die sehr hohen Preise und die geringe Produktionsausbeute.
]]>Die Consumer Electronic Show (CES) in Las Vegas hat sich in den letzten Jahren von einer Leitmesse für Unterhaltungselektronik zu einer Hightech-Veranstaltung für Lifestyle im digitalen Zeitalter entwickelt.
Zahlreiche Hersteller zeigen weiterentwickelte Datenbrillen oder wie Armbänder getragene Datenbänder für Smartphones die Körperfunktionen (Blutdruck, Puls etc.) und die Fitnessdaten aufzeichnen und in internetbasierte Datenbanken übertragen.
Somit wird die Smartwatch auch gleichzeitig ein Fitness-Tracker der motiviert und analysiert.
Der neue Standard UHD (Ultra High Definition) bringt gestochen scharfe Filme mit einer vierfachen Full-HD-Auflösung (deswegen auch 4k) auf den Bildschirm. Erste Hersteller wie Empire Electronics haben einen 50-Zoll großen UHD-TV für unter 1000 Dollar angekündigt.
Die Branchenriesen LG und Samsung zeigen Curved-TVs in UHD-Auflösung mit einem Seitenverhältnis 21:9 und einer Bildschirmdiagonalen von mehr als 2,6 Meter. Echtes Kino-Feeling für zu Hause wird somit Realität.
Neben neuen Tablets und Smartphones in Mini-Tablet-Größen werden Hersteller weiter auf hybride Notebooks setzen, die beide Funktionen – PC und Tablet – vereinen. Chiphersteller Intel will auf der CES ein Baukastensystem für PC-Hersteller vorstellen, mit dem sich beide Betriebssysteme Android und Microsofts Windows 8 parallel betreiben lassen – die Branche schaut gespannt auf die Präsentation.
Auch Automobilhersteller wie Audi, Hyundai und Kia zeigen auf der CES Konzepte für mobile Unterhaltung im KFZ sowie digitale Steuerung und mehr Sicherheit durch vernetzte Sensorik.
So gab Audi in Las Vegas eine Partnerschaft mit Google bekannt um gemeinsam mit dem Internetkonzern ein InCar-Infotainmentsystem auf Basis des Android-Betriebssystems im Fahrzeug platzieren zu können.
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